INSIDE-Talk mit André Jonker (Mozart Bett)
Shownotes
Bettenanbieter gibt es in Deutschland wie Sand am Meer. Der Markt ist gesättigt, der Preisdruck hoch, das stationäre Geschäft kämpft. Und mittendrin hat ein Team aus Nordhorn innerhalb weniger Jahren eine Marke aufgebaut, die Boxspringbetten zu Preisen jenseits der 2.500 Euro online verkauft – ohne Möbelhaus und ohne Investoren. 37,5 Millionen Euro Umsatz nach vier Jahren, Ziel: 100 Millionen.
Ein INSIDE-Talk, live – mit Publikum – auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel in München aufgezeichnet. André Jonker, einer der sechs Gründer von Mozart Bett, zu Gast bei Outsiderin Eva Ernst.
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00:00:00: Ich kann mir vorstellen, dass das Einkaufsverhalten der Leute sich ändert.
00:00:03: Dass die Leute viel mehr den eigenen Architekten spielen zu Hause und sagen hier das ist mein Raum.
00:00:10: wie kann ich diesen Raum schicker machen?
00:00:12: Ich glaube, dass
00:00:14: die
00:00:15: Möbelbranche darauf eine Antwort haben sollte also entweder indem sie dafür Produkte anbietet so ein Fittanbieten... Ich auch meine Brille bei Mozart würde sagen es wäre schön mehr Individualisierung zu ermöglichen.
00:00:33: Herzlich Willkommen zum Inside Talk.
00:00:36: Wir haben diesen Podcast live mit Publikum auf dem achten Inzeitbranschen-Gipfel in München aufgenommen, mein Name ist Eva Ernst aus der Inside Redaktion und meinen Podcastgast André Jonka einer der sechs Gründer von Mozartbind.
00:00:52: Bettenanbieter gibt es im Deutschland wie Sand am Meer.
00:00:55: Der Markt ist gesättigt, der Preisdruck hoch das stationäre Geschäft kämpft Und mittendrin hat ein Team aus Nordhorn innerhalb weniger Jahre eine Marke aufgebaut, die Boxspring-Betten zu Preisen jenseits der zweitausendfünfhundert Euro online verkauft.
00:01:13: Ohne Möbelhaus und ohne Investoren!
00:01:17: Siebenunddreißig Komma fünf Millionen Euro Umsatz nach vier Jahren.
00:01:21: Ziel?
00:01:23: Einhundert Millionen.
00:01:24: Begrüßen sie mit mir Andre Jonka.
00:01:27: Hallo Andri.
00:01:28: Hi Eva!
00:01:29: Schön, dass du da bist.
00:01:30: Danke für die Einladung und freue mich hier zu sein.
00:01:33: Ganz ehrlich Andri es gibt echt dutzende Bettenanbieter.
00:01:37: der Markt ist gesättigt.
00:01:38: warum habt ihr trotzdem gedacht das braucht dann noch einen mehr?
00:01:42: Das ist eine gute Frage.
00:01:43: also bei uns sagt man immer so Salopp schlafen müssen Leute immer da kann man immer Geld verdienen.
00:01:47: aber tatsächlich war der Hintergrund der dass wir selber die Erfahrung gemacht haben als wir sozusagen im Umbruch waren, unsere erste Wohnung bezogen haben und wir waren immer online.
00:01:56: Wir haben schon vorher E-Commerce Unternehmen gegründet Und wir waren so nah dran am Laptop zu sitzen um einfach einzukaufen.
00:02:04: Der Erste von unserem Gründerteam ist losgelaufen und hat gesagt dass es wahnsinnig schwierig ist ohne vorherige Erfahrungen ein Boxspringbett oder ein anderes Bett zu kaufen.
00:02:14: Im Grunde genommen ist die Idee entstanden Und bei uns im Gründerteam saßen dort vielleicht mal mehr Leute am Tisch und irgendwann bin ich selber auch losgelaufen.
00:02:23: Ich erzählte mir gerne aus meiner Perspektive, wir sind da ins Möbelhaus hin in die zweite Etage mit meiner Frau... ...und alles war voll mit Wetten!
00:02:31: Ich hatte gar keine Ahnung davon was ich jetzt überhaupt entscheiden musste, würde ich zero!
00:02:35: Da hab' ich schon so gedacht oh je, nee das wird aber was!
00:02:38: Und im Grunde genommen hat der Verkäufer kam auch so vorne und freundlich auf mich zu oder auf uns zu und hat die Frage gestellt, ja was willst du denn haben?
00:02:45: Habe ich gesagt, oh was habt ihr
00:02:46: denn?!
00:02:47: Das kommt doch mal so haben willst.
00:02:50: So hat sich das ein bisschen im Kreis gedreht und im Grunde genommen ist da unser E-Commerce herzhöhergeschlagen, wir haben gedacht Mensch irgendwie schafft der Möbelhandel es nicht Leute abzuholen die wirklich zero Ahnung haben.
00:03:04: Und dort haben wir gedacht Wir können den Verkaufsprozess digitalisieren Ein Konfigurator eignet sich.
00:03:11: Und wir haben ein bisschen bei Google geguckt.
00:03:13: Wir haben Instrumentum zu schauen wie großen Markt ist und haben gesehen, da ist ja doch unheimlich Suchvolumen da.
00:03:19: Und so aus diesen beiden Welten hat sich die Idee gekommen?
00:03:25: Ich glaube, da kann sich jeder reinversetzen der schon mal schlecht bei Betten beraten wurde.
00:03:29: Also ich kann eine ganz ähnliche Erfahrung schildern aber ich will es nicht wiederholen!
00:03:33: Das war vor fünf Jahren.
00:03:35: Wo steht ihr heute?
00:03:36: wie nah seid ihr dran an eurem Ziel hundert Millionen zu erreichen?
00:03:39: Die Hundert Millionen standet damals noch aus der Zeit wo die Zinsen sehr niedrig waren und man E-Commerce Unternehmen so aufgebaut hat, dass sie einfach nur wachsen müssen.
00:03:49: Und mittlerweile hat sich der Fokus bei uns nicht nur... also wir wollen gerne wachsen, wir wollen gern größer werden aber es ist mittlerweile auch wichtig weil wir auch kein Investor haben profitabel zu sein und in Anführungsstrichen gutes altes Unternehmertum zu leben.
00:04:02: Wir erreichen dieses Jahr wenn's klappt um die Frage schnell zu beantworten.
00:04:06: Fünfzig Millionen Euro Jahresumsatz?
00:04:08: Okay
00:04:09: nach fünf Jahren Wir haben uns überlegt, was ist uns wichtiger?
00:04:13: Die Kontrolle zu haben wie wir wachsen und dass alles gut und bündig mitwächst oder es ist uns wichtig die Zahl zu jagen.
00:04:18: Und das ist uns mittlerweile wichtiger kontrolliert und gut zu wachsen weil man auch auf Start-up Sicht hat man so ein bisschen das Gefühl, wie für soziale Verantwortung trage ich, weil ich mein Laden aufbauen muss um jeden Preis versus okay.
00:04:30: wir haben jetzt schon Mitarbeiter, wir haben eine soziale Verantwortung.
00:04:33: Es ist wichtiger, dass alle Leute vernünftig mitgenommen werden und dass das Wachstum sozusagen verantwortungsvoll stattfindet.
00:04:39: Ist das typisch für ein E-Commerce Unternehmen?
00:04:43: Ich bin nebenbei eine, also ich berate auch E-commerce Unternehmen und wenn ich viele kleine Unternehmen habe die das auf eigene Flaus machen.
00:04:49: Die müssen einfach zusehen dass sie Umsatz generieren sozusagen erst mal eine Existenz aufbauen können davon zu leben.
00:04:57: Und je größer die Firmen werden im e-Commer... Wir haben viele Disruptionsunternehmen.
00:05:02: dort ist es durchaus üblich Investor rein Private Equity rein und einfach hochpeitschen die Kiste so schnelles geht ist einfach so, um dann irgendwann zu verkaufen.
00:05:11: Wir haben es nicht gewollt, wir fanden es nicht so cool, wir haben gedacht lieber langsam kontrollieren mit eigenen Leuten und eigenem Geld, mit eigener Verantwortung da reingehen und zu sagen, dass das was man bekommt in irgendeiner Form wiederzugeben und sozusagen ein bisschen der sein, der irgendwo rund und glatt ist... Das
00:05:27: ist ja eigentlich eher Möblerdenke als E-Commerce-Denke oder?
00:05:30: Ist
00:05:30: das so, ja!
00:05:31: Ich würde jetzt sagen, ein bisschen konservative.
00:05:35: Siehst du euch als Möbelunternehmen oder eher als Technologieplattform?
00:05:39: Das ist eine gute Frage.
00:05:41: Im Grunde genommen kommen wir immer aus dem E-Commerce und wir haben immer Verkaufsprozesse digitalisiert, jetzt ist der Markt allerdings so groß und ich glaube unser Herz schlägt auf der einen Seite natürlich für E-commerce, Zahlendatenfakten, Funnelbauen Kunden einkaufen, Produktanbieten.
00:06:01: Aber wir müssen ganz ehrlich sagen, ein Boxspin-Band ist viel, viel komplexer als andere Produkte die wir verkauft haben.
00:06:06: Und wie haben am Anfang direkt einen Hersteller gefunden?
00:06:10: Wir haben null Ahnung gehabt von übernübenden Wunder genommen.
00:06:12: Wie haben Herstellers gefunden der eine hohe Qualität versprochen hat?
00:06:15: Die haben die hohen Qualität auch gerne bezahlt weil wir uns komplett auf unser Kerngeschäft konzentrieren wollten.
00:06:20: das war der Unternehmensaufbau.
00:06:21: dafür müssen viele Besucher und viele Besuchern die am Ende des Tages einkaufen können.
00:06:26: Und das Schlimmste was uns passieren kann wie auch im Stationenhandel nur dass sie bei uns vielleicht anzumelden ist als im Möbelhandel.
00:06:34: Das heißt, wenn ein Kunde nach dreißig Tagen sagt, wie schlafe ich schlecht oder ich habe die falsche Farbe bestellt, geht das Ding zurück, Schaukakao und das kostet uns drei viertausend Euro Und wir hatten am Anfang nicht die Geldreserven einfach zu sagen kommen, wir ziehen das Ding einfach komplett radikal hoch sondern haben dort gesagt Wir müssen einen Fokus legen und dort haben wir uns sehr stark auf die Technologie konzentriert.
00:06:57: inzwischen ist es aber so, dass man mehr vom Produkt lernen muss, also tiefer in dieses Supplychain-Themen reingehen muss.
00:07:04: Man muss verstehen wann ist es wirklich ein Top Bet?
00:07:06: Was sind Qualitätsunterschiede im Einkauf?
00:07:09: und das heißt wir werden so bisschen... Wir gehen auch immer mehr in diese Produktschiene.
00:07:14: Das heißt von Technologie das war erst würde ich sagen ja wir waren deutlich stärker in der Technologie.
00:07:19: Wir sind immer noch total technologiedriffen aber wir brauchen jetzt auch den Anstrich vom Produkt weil dort einfach noch so viel zu holen ist und man dadurch vielleicht auch eine Differenzierung zum Markt.
00:07:30: Ihr habt aber inzwischen auch nicht mehr nur einen Lieferanten?
00:07:33: Ja, mehrere Lieferenden.
00:07:35: Wie viele?
00:07:36: Da müsste ich jetzt
00:07:37: rechnen.
00:07:38: Das weiß
00:07:39: ich von der Prozesse genau tatsächlich.
00:07:40: Also das fällt dich in deinen Aufgaben bereit?
00:07:42: Genau!
00:07:42: Wir haben es bei uns seitens mal aufgeteilt.
00:07:43: wir sind ja sechs Gründer und mein Aufgabenbereich ist den Außenanstrich und die Platzierung in Branchen zu machen, Newstader Marketing, die Finanz- oder Kontrolle zu halten.
00:07:54: Das sind Aufgaben, die ich gerne mache Und wir haben ein anderes Team von drei Leuten, von drei Gründern.
00:07:59: Deswegen sind die gerade so am Arbeiten da in der Stelle.
00:08:01: Deswegen weiß ich nicht genau, ob es jetzt... wie viele das an der anderen Zahl sind?
00:08:04: Wie viel von eurem Erfolg ist das Produkt und wie viel ist Marketing?
00:08:12: Sag nichts Falsches!
00:08:13: Ja, das ist wirklich eine gute Frage.
00:08:14: Das ist ne schöne Binary also eine binäre, binäre Frage Also am Ende des Tages.
00:08:21: Ich würde sogar noch um eine Sache ergänzen.
00:08:23: Also erst mal ohne Besucher können wir keinen Verkauf erzielen.
00:08:27: D.h.,
00:08:27: das Marketing holt die Leute in den Shop rein.
00:08:30: Mozart zeigt nicht aus, dass wir ein Konfigurato haben und dieser Konfiguratum muss so gestaltet sein das Kunden ihre Fragen beantworten können und gutes Gefühl haben.
00:08:39: Und am Ende auch Ausbesuchern zu käufern werden.
00:08:43: aber wenn das und das Produkt muss gut sein damit auch Kunden das Produkt weiter empfehlen können.
00:08:51: und ich würde sagen diese drei Faktoren sind dafür abhängig warum man erfolgreich ist klingt so ein bisschen auch auf diese andere Frage zurück.
00:08:59: Was ist eigentlich Mozart-Bett?
00:09:01: Wir wollen das unsere Kunden jeden Tag gut schlafen und wir glauben, dass fängt von dem ersten Touchpoint an mit dem man mit dem Kunden hat und das endet mir der letzten Nacht im Mozart-bett.
00:09:10: Und dieser gesamte Journey, dieser gesamten Zeitraum – das ist für uns was Markenverständnis und das ist auch das, was Mozart auszeichnet und wo wir einen Fokus darauf legen, dass es überall perfekt ist.
00:09:21: Also der einfache Einkauf sorgt dafür, dass die Kunden gut schlaffen können
00:09:27: Genau.
00:09:28: Wenn man eine gute Kaufverfahrung gehabt hat, ist man vielleicht weniger voreingenommen was das Produkt angeht.
00:09:33: Also worauf ich hinaus wollte... Ich habe es irgendwo in einem anderen Podcast gehört, er habt ne Werbekostenquote zwischen twenty-fünfunddreißig Prozent wenn diese Info jetzt richtig war.
00:09:45: Das ist ja für ein Möbelunternehmen eigentlich undenkbar.
00:09:49: Wie rechnet sich das?
00:09:51: In der Tat diese Werbekostenquote sind für E-Commerce Unternehmen ganz normal.
00:09:56: Im Grunde genommen ist das so eine Art Steuer, die wir immer nach Silicon Valley überweisen.
00:10:01: Die normaler stationärer nicht hat.
00:10:03: Ich würde sagen dass Equivalent dazu ist.
00:10:06: Ein Stationärer hat die Fläche also die Flächen die ausstanden muss... ...die Miete des Personal und irgendwelche Kosten ich jetzt nicht kenne als Online.
00:10:16: Wir haben einfach extrem hohe Werbekosten und haben ein ganz kleines Büro wo zwanzig Leute arbeiten Und diese Leute müssen einfach extrem hoch pro Person extrem hohe Umsätze drehen.
00:10:28: Dadurch, dass wir die Flächen nicht haben und nicht so viel, sozusagen soviel Working Capital brauchen an der Stelle ist das eigentlich nur unser größter Kostenblock, natürlich neben dem Einkauf.
00:10:40: Wir müssen dann am Ende auch von einem kleinen was überbleibt sozusagen auch leben.
00:10:45: aber das ist quasi der große Unterschied würde ich sagen im stationellen Handel und im online Handel an dieser Stelle
00:10:50: Ihr seid als Online gestartet habt aber inzwischen ja auch Showrooms wo man die Bänden zumindest anschauen kann, wahrscheinlich auch Probel liegen.
00:10:58: Sind das eure eigenen Läden oder habt ihr euch eingemietet?
00:11:02: Im Grunde genommen haben wir damals überlegt, wir sind ja sechs Gründer und alle immer online gewesen.
00:11:06: aber irgendwie hatten wir schon so das Gefühl... Wir fragen unsere Kunden!
00:11:09: Wir sind sehr, sehr Daten getrieben.
00:11:11: Wir fragen unseren Kunden was war der größte Problem bei deinem Einkaufen?
00:11:16: Viele haben mal gesagt ich wusste nicht wie es ist wenn ich auf der Matratze liege oder in einem Bett liege ob ich dann gut oder schlecht liege.
00:11:21: Und dann haben wir selber auch immer so ein bisschen bei uns drum gestrittenen Team, sag ich mal oder diskutiert nicht.
00:11:27: Der eine sagt ja ne, Showroom ist ja total blöd!
00:11:29: Wir müssen das alles online machen.
00:11:30: und der andere hat gesagt lasst doch mal wie meine Person, lass es einfach mal ausprobieren was soll in Schief gehen.
00:11:38: Irgendwo haben wir dann gesagt irgendwo war zufällig eine Fläche bei uns im Bürogebäude frei wo ein altes Büro war.
00:11:44: Man konnte reinlaufen man hatte so sechs einzelne Zellen.
00:11:46: da konnten wir quasi sechs Wetten platzieren Und haben Kunden einfach mal eingeladen.
00:11:54: Wir haben das ganz unprominent im Shopplatz hier und da würde ich sagen, oh Gott!
00:11:59: Da kommen Leute zu uns an und die wollen ja das Bettprobel liegen nicht dass sie uns die Türen einrennen.
00:12:04: Ganz langsam und vorsichtig haben wir uns dran versucht.
00:12:09: Und tatsächlich war es so, dass Kunden gesagt haben ist ja cool, das hilft ja total.
00:12:13: Ich mache auch gerne den Vergleichs und häufig dass dieser Grund, was die Kunden angegeben haben der Grund war warum sie nicht eingekauft haben.
00:12:21: Das bedeutet ohne Probe liegen kein Betten kaufen.
00:12:25: vergleicht das gerne mit dem Auto.
00:12:26: der einer kauft im Auto ein ohne Prober zu fahren und der andere vertraut darauf und braucht gar nichts.
00:12:32: nur der der Probe von möchte um jeden Preis den werden wir niemals kriegen.
00:12:38: Wir können so sind auch als Online-Unternehmen deutlich nahbarer an den Kunden viel viel nahrbarer und kriegen auch ganz anderes Feedback mit.
00:12:45: Aber wo habt ihr diese Showrooms?
00:12:48: Wem gehören die, sind das eure?
00:12:50: In Nordhundsland haben wir eine eigene, wo wir eingemietet haben und ansonsten ist das ein Showroom den Anbieter machen.
00:12:55: Da können wir online reingehen, können uns so ne Fläche mieten... Also im Grunde genommen ist das, wo wie uns einen mieten können Und die sind in München jetzt jüngst eröffnet
00:13:08: Nürnberg,
00:13:09: Nordhorn, Hannover Dresden und Hamburg.
00:13:12: Köln ist in Planung, Berlin ist im Planung.
00:13:15: Frankfurt ist in der Planung...
00:13:16: Also das ist jetzt aber schon ein ganz schön dichtes Netz.
00:13:19: dafür dass du eben gesagt hast, ihr seid ja ein Online-Händler.
00:13:22: Genau, im Grunde genommen ist es für uns so, dass wir sozusagen mit einem ganz minimalistischen Showroom-Konzept total in die Breite gehen können ohne eigentlich eigene Betriebe aufzubauen in den Endstatt wo man Sauteuermieten hat.
00:13:36: Die Frequenz, die da vor Ort läuft kann man die Frage stellen würden sie sich spontan einen Wett kaufen?
00:13:40: Ich glaube nicht!
00:13:42: Unser Kunde kennt uns online, der möchte einfach so zu sagen am Ende einfach nochmal Probel liegen und einmal meine Stoff prüfen.
00:13:47: Möchte einfach mal wissen und vielleicht gibt es auch Leute die sagen hey ich muss jetzt dreifel fünf tausend Euro überweisen gibt sie wohl überhaupt?
00:13:52: ist das überhaupt eine realistische Unternehmen?
00:13:55: Und ich in meinem Alter habe da überhaupt keine Bird.
00:13:57: also keine Zweifel.
00:14:00: aber es gibt ja einfach viele die online unterwegs sind die sagen ich will das doch trotzdem wissen.
00:14:04: Und da sind wir wesentlich näher.
00:14:06: und der Hintergrund, warum wir in die Breite gehen ist als sie damals in Nordhörn sozusagen von diesem Einbüro eins Stock weg tiefer gegangen sind.
00:14:12: Da sind wir ins Erdgeschoss gegangen und dort kamen dann Leute aus München, da kamen Leute aus Berlin, die haben dann große Familienbetten gekauft oder auch aus Köln und haben immer gesagt Wahnsinn!
00:14:23: Wie kommen die auf DD nach Nordrhein zu kommen?
00:14:24: Das ist eine Stunde nördlich vom Münster an der hollandischen Grenze.
00:14:27: und gleichzeitig habe man dann den Coin mal umgedreht und gesagt wie viele bleiben denn in Berlin und in München sitzen die jetzt einfach vor Ort irgendwas kaufen würden oder vielleicht uns die in Probeschlafen benötigen?
00:14:37: und da haben wir dann gesagt, ja gut lass doch mal Schritt für Schritt da öffnen.
00:14:41: Und so hat sich dieser Expansionswill quasi für uns geschildert.
00:14:44: Könntet ihr euch auch vorstellen mit einem stationären Händler zu kooperieren?
00:14:49: Mit nem Filialisten vielleicht?
00:14:50: Was das dann geht sind wir natürlich total auf den digitalen Weg eingenordelt und wir überlegen immer wieder wie auch bei den Showrooms Welches Puzzleteil ergänzt unser Online-Geschäft so, dass wir es gut betreiben können und das sie auch im Wachstum und mehr Effizienz hebeln können.
00:15:11: Das heißt, im Moment wächst mir mit den Showrooms ganz gut.
00:15:15: ich würde aber nicht ausschließen, dass andere nie machen würden weil wir sozusagen auch hier Schritt für Schritt sowie E-Commerce in Möhungen in Kriminalität, wir werden Schritt für schritt immer besser.
00:15:26: Showroom ist für uns ein greifbares Prinzip was gut zum Online Geschäftsmodell passt und alles was dann darüber hinausgeht ist so beliegt ein bisschen in der Zukunft.
00:15:35: Aber wenn es gut läuft, würde ich jetzt auch sagen... Ich will mich weder versperren noch jetzt sagen kommen let's go!
00:15:41: Ganz anderes Thema Expansion.
00:15:45: Denkst du das Prinzip was ihr Fahrt bei Mozart kann sich auf Sofas übertragen lassen?
00:15:51: Sofaß ist vielleicht ein bisschen zu nahe liegend Auf Küchen.
00:15:56: Was braucht ein Konfigurationsprodukt?
00:15:59: Es braucht eine gewisse Komplexität damit sich ein Konfigerator lohnt.
00:16:04: Man braucht eine gewisse Beratung, die man in einem Konfigurator darstellen kann.
00:16:08: Einfach nur das Ding zusammenklicken ohne zu wissen was man da tut.
00:16:11: Der gibt meiner Meinung nach keinen Sinn und es muss eigentlich hochpreisig sein weil ansonsten rechtfertig ist sich kaum ein Konfigurator als Unternehmen zu bauen oder den Betreiben zu wollen.
00:16:25: Oder man muss extrem hohe Stückzahlen haben.
00:16:27: In meinen Augen gibt's das nicht mit der Katalog-Shop, Massenware oder individualisiertes Produkt wenn einer Individualisierbarkeit die bezahlt wird.
00:16:36: Es lässt sich auf so fast definitiv umlegen.
00:16:39: Es gibt ja genug auch Onlinehändler, viele Kollegen sozusagen.
00:16:41: Wir sind alle irgendwie E-Commerce war glaube ich und kennt uns doch alles sehr gut.
00:16:46: Wir haben es damals mal wo wir eine Agentur waren für Tische gemacht.
00:16:50: bei Küchen glaube ich wirklich das ist ein Produkt wo man überlegen muss.
00:16:57: da geht's auf jeden Fall.
00:17:00: Technisches zu bauen ist total möglich.
00:17:02: wie schafft man es dass die Kunden dann klar kommen?
00:17:05: Weil eine Küche ist ein wahnsinnig komplexes Produkt, also auch im Vergleich zu einem Bett wesentlich komplizierter.
00:17:10: Und wo schafft man dort Abstraktionen?
00:17:12: Das es am Ende kundenfreundlich bleibt, dass man nicht erst einen Tischlerhandwerk können muss oder nicht erst in der Designstudium hinter absolviert haben muss sozusagen, übertrieben gesprochen um einen schönen Wurf zu machen und ich glaube das die Kunst wäre diese Schnittmenge zu finden.
00:17:28: Also ich glaube ja es geht und je komplexer das Produkt wird oder vielleicht bei einer Küche sogar ein Gewerk wird desto mehr Abstraktion und das zu mehr Entscheidung muss man den Kunden abnehmen.
00:17:38: Ja, damit ist die Küchenbranche ja jetzt seit Jahren erfolgreich.
00:17:41: Total!
00:17:42: Das ist zu verhindern aber... Die Zeiten ändern sich.
00:17:46: Du hattest eben das Thema Retouren selbst schon angesprochen?
00:17:49: Das hätte ich auch auf meinem Zettel gehabt.
00:17:51: Was macht ihr denn mit den Retoueren?
00:17:55: Ich denke dabei kennt die Branche sich besser aus als ich.
00:17:57: Wie viel Geld verdienen wir mit gebrauchten Möbeln?
00:18:00: Im Grunde genommen haben wir das Problem.
00:18:04: Wir haben zwei Sorten von Rituren, zwei Arten.
00:18:06: Die einen das sind Spaßbesteller Das bedeutet die Auslieferung kann nicht erfolgen.
00:18:11: keiner macht die Tür auf dann geht es zurück.
00:18:13: Es kostet genauso viel wie wenn jemand darauf geschlafen hat und nach dreißig Tagen sagt Mensch ich schlafe nicht gut Bei dem Kunden der drauf geschlaften hat und nicht gut schläft.
00:18:20: das ist ein Prozent der Leute dort ist.
00:18:24: die Matratze benutzt Ist im Grunde ein Hygienartikel.
00:18:27: Du musst entsorgt werden.
00:18:29: Das Bett selber muss man immer von der Beschaffenheit gucken.
00:18:34: Es ist gut, es ist schlecht.
00:18:35: Hat sie eine Retour-Weg überlebt?
00:18:38: Wir selber können damit nichts anfangen!
00:18:41: Wir geben's dann einem Aufkäufer und beschreiten uns nicht weg...
00:18:43: Aber nehmt ihr das erstmal zurück oder wird das dann irgendwo vor Ort abgeholt?
00:18:47: Wir holen es dann ab und packen es auf Lager, checken welchen Betten gut und welche schlecht sind.
00:18:53: Die Schlechte werden entsorgt und die anderen gehen über den zweiten Weg sozusagen nochmal an der Mann, probieren wir es noch mal aber nicht über die Marke Mozart sondern über Aufkäufen.
00:19:05: Hier sind ja auch einige traditionelle Möbler anwesend heute.
00:19:09: Ich würde sagen vielleicht so ein paar Hundert, wenn einer von denen sich jetzt anspricht heute Abend und sagt Mensch hey, fünfzig Millionen in fünf Jahren!
00:19:17: Wie hast du das gemacht?
00:19:19: Und ich überlege schon die ganze Zeit welches Geschäftsmodell würdest du mir empfehlen?
00:19:23: Welchen Rat würdest Du dem geben oder ihr?
00:19:27: Wir sind damals angefangen und haben sozusagen gesehen dass es online sehr viele Katalogshops gibt.
00:19:32: Das bedeutet Katalogshop hat wie man es kennt, einfach mega viele Seiten die man durchklicken kann und hat immer verschiedene Produkte dort.
00:19:40: Wenn ich jetzt sagen würde geh einfach mal online und wag den Schritt wäre das sozusagen eine Empfehlung.
00:19:45: liebe vor fünf Jahren sozusagen wo wir unter anderem etwas geschätzt mit davon erlebt haben.
00:19:50: Ich glaube was den Stationen in Handel wirklich am Leben hält ist einfach die Beratung dass die Leute die vor Ort sind zum Beispiel bei uns im Nordhorn oder in Linkendorf Die Leute mal auch von meinen Freunden und Kollegen gehen ... ins lokale Möbelgeschäft, weil sie wissen das es gibt.
00:20:07: Das dieser First Come to Mind Moment und am Ende des Tages ist die gute Beratung... ...die Kunden abholt.
00:20:13: Und ich würde sagen wenn ich als lokal... ...als stationäre Händler online gehen möchte, würde ich mir überlegen wie schaffe ich es... ...mein Kunden abzuholen und nah bei meinem Kunden zu sein?
00:20:24: Und nicht einfach nur die Produkte online zu schalten in der Hoffnung dass der Kunde etwas richtig gestolpert hat, da bin ich mir sicherst du denn nicht!
00:20:32: Wenn wir in fünf Jahren wieder hier sitzen Live-Podcast, muss man kurz rechnen.
00:20:40: Dreizehntal Inside-Branchen-Gipfel gehört Mozart dann noch euch?
00:20:47: In fünf Jahren in der Zukunft geschaut ist natürlich schwierig zu beantworten.
00:20:51: Am Ende des Tages machen wir das Company Building so dass wir es mit hoher Güte machen und sodass wir Mozart unser Leben lang betreiben können.
00:20:58: Das heißt wir müssen ganz emsig sein und ganz gute Entscheidungen treffen und operative Exzellenzen an den Tag legen.
00:21:06: aber wir sind natürlich immer offen für für Änderungen, also offen für Gespräche.
00:21:11: im E-Commerce ist es nicht üblich dass man mein Exit hat und das dann an andere Branchen so weiter übergibt.
00:21:15: Also da, wir glauben halt immer noch daran, dass sie viel heben können, viel leisten können und wir bauen uns so zusammen als wer es unser und es ist unser eigenes Baby.
00:21:23: Und wenn das ultimative super Angebot kommt würdet ihr es nicht ausschlagen?
00:21:28: Am Ende sind wir auch Kaufleute!
00:21:33: In den nächsten fünf Jahren passiert ja auch noch einiges.
00:21:35: Was denkst du, welcher Trend wird die Branche dann am meisten verändert
00:21:38: haben?
00:21:42: Im E-Commerce ist es DKI.
00:21:44: Das ist wirklich eine neues Kapitel, die wahnsinnig schnell Leute in der Lage sind zu kodieren.
00:21:50: Wahnsinnig schnelle Produkte also digitale Produkte geschaffen werden, die man vorher über Jahre bauen musste.
00:21:56: Ich kann mir vorstellen dass das Einkaufsverhalten der Leute sich ändert.
00:22:00: Dass Leute viel mehr den eigenen Architekten spielen zu Hause und sagen Hier, das ist mein Raum.
00:22:06: Wie kann ich diesen Raum schicker machen?
00:22:09: Ich glaube dass die Möbelbranche darauf eine Antwort haben sollte also entweder indem sie dafür Produkte anbietet, so ein Fittanbieten... Ich auf meiner Brille bei Mozart würde sagen es wäre schön mehr Individualisierung zu ermöglichen.
00:22:25: Das ist für mich dieser Trend.
00:22:27: Individualisierung Der andere Trend ist natürlich immer zu sagen wie Leute haben weniger Geld wir brauchen immer gleiche Artikel die müssen immer kommt nicht so genau.
00:22:35: Aber ich glaube, dass die KI auch hier ihre Kreise ziehen wird und ich glaube das sich das einkaufsverhaltene Leute ändern könnte.
00:22:42: und es ist wichtig bei diesen KI also bei Claude, bei GPT, bei Gemini als super Ergebnis angezeigt zu werden um dort die Resonanz vom Markt mitzubekommen.
00:22:53: Und die Leute die Schiften die von Google oder vielleicht von der Stadt zu den Handelsschiften muss man immer ein Ergebnis teilen dieser KI dieser KI-Agenten sein.
00:23:01: Was
00:23:02: euer Shop denn schon Agentenfit?
00:23:05: Wir haben ein Chat sozusagen, der ist, ich würde sagen so okayisch.
00:23:12: die meisten Leute gehen einfach bei uns über den Konfigurator rein und können dort ihr wird sehr konfigurieren und wir geben uns natürlich mühe diesen Chat immer mehr Informationen zu geben damit Kunden auch dort ihre Fragen beantworten können.
00:23:26: dadurch dass das aber nicht unser Hauptfunnel ist dort wo die meisten Kunden lang laufen ist das halt eine Fokusfrage.
00:23:33: Aber ich würde schon sagen, dass eighty-fünf Prozent aller Fragen dort beantwortet können und wie das immer so ist wenn es kompliziert wird muss dann doch die Erfahrung drüber schauen.
00:23:41: Wenn es sonst keine Fragen gibt aus dem Publikum sage ich danke fürs Kommen aus Nordhorn.
00:23:47: Ja Ul, vielen Dank!
00:23:49: Bist du nach Bayern?
00:23:50: Ja klar auch gerne.
00:23:51: Wir sind ja sehr geehrtig hier und Danke für die Interview.
00:23:53: Und nicht nur fürs kommen sondern auch für den interessanten Input.
00:23:59: Vielen Dank!
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