INSIDE-Talk mit Alessandro Quaranta (Formbar)
Shownotes
Das Saarbrücker Unternehmen Formbar versteht sich weniger als Möbelhändler, sondern als „Design-to-Production-Unternehmen“. Das sagte Mitgründer Alessandro Quaranta im Live-Podcast auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel im Gespräch mit Outsider Nikolaj Wulff. Im Talk ging es um KI-gestütztes Möbeldesign, Freiform-Wünsche der Kunden und den Weg vom digitalen Entwurf bis in die regionale Schreinerei. Formbar verbindet Konfigurationssoftware, Design und ein Netzwerk lokaler Schreinereien, das inzwischen bis nach Japan reicht.
Mit dem August-Wilhelm-Scheer-Institut arbeitet Formbar derzeit an mehreren KI-Anwendungen: Eine soll aus Foto und erfassten Maßen Möbelvorschläge generieren, die direkt produziert werden können. Außerdem entsteht ein sprachgesteuerter Assistent. Der Prozess bis zur Fertigung in der Partnerschreinerei sei bereits durchgängig angelegt, bis zur Marktreife brauche es aber noch Zeit. Im Handel sieht Quaranta vor allem mentale Hürden: Viele Berater wollten keine neuen Tools, sondern ihr bekanntes Portfolio verkaufen. Sein Appell: Wer Innovation will, muss dafür erst Freiraum schaffen.
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00:00:00: Dann hat sich irgendwann die Möglichkeit gegeben gemeinsames Projekt zu machen.
00:00:04: Und zwar war das ein Neubau, also beim Neubbau denkt man ja dass da alles geplant sein muss und auch alles perfekt passt ist aber nicht so.
00:00:11: Das war ein Office-Bereich oder beziehungsweise Einzelhandel war das und dort sollte eben ein Funktionales Regalsystem hin.
00:00:19: und wie gesagt wir haben uns gegenseitig verfolgt was der eine unter der andere macht und das war beides faszinierend.
00:00:29: Dann haben wir gemeinsam die Projektidee entwickelt, also ein Regalsystem zu bauen das Funktional ist und es tätig zugleich.
00:00:36: Und dann wurde dieser... Haben wir mit Schreinern gesprochen?
00:00:39: Wir haben uns mit digitalen Fertigungsmethoden beschäftigt und Nico hat das sogar auch nicht nur studiert sondern in dem Bereich geforscht!
00:00:47: Und dann haben wir mit verschiedenen Schreinern gesprochen und gesehen wie unterschiedlich die Schreine mit ihren CNC Maschinen umgehen.
00:00:54: Also ich rede jetzt von über, mehr als zehn Jahre her.
00:00:58: Das ist schon fünfzehn Jahre her, als diese Idee so entstanden ist.
00:01:02: Und wir hatten Angebote für das eine und selbe Produkt von fünfzehntausend bis vierzigfünfzigtausend Euro... ...und dann haben wir uns gefragt wie kann das sein?
00:01:11: Es ist ein und selber Produkt mal zehn Prozent, zwanzigprozent teurer aber das kann ja nicht sein!
00:01:15: Das war so das Eine was wir gemerkt haben bei der Maschine.
00:01:17: es ist eigentlich egal ob sie den Tisch jetzt eckig fräst hier oder rund ist der Wurste.
00:01:21: du musst halt immer programmieren und das ist super aufwendig und die einen konnten sich ein bisschen besser an die anderen ein bisschen schlechter.
00:01:32: Servus aus München.
00:01:34: Mein Name ist Nikola Wulf und ich bin aus der InSight Redaktion.
00:01:38: Ich habe den folgenden Podcast gemeinsam mit Formbargründer Sandro Quaranta auf dem diesjährigen InSitebranche-Gipfel aufgenommen.
00:01:46: Wir haben gesprochen über verrückte Freiformdesigns, was seine Kunden suchen und über KI gestücktes Möbeldesign und wie vielleicht auch der stationäre Fachhandel profitieren könnte.
00:01:56: Ich freue mich dass Sie dabei sind.
00:02:00: Fern seid ihr ja nicht einfach ein Möbelanbieter, sondern ihr verwindet Design, Daten, Software und ein Netzwerk an Schreiner rein.
00:02:10: Bis nach Japan glaube ich wenn ich richtig...
00:02:11: Ja wir haben Partner in Japan.
00:02:13: Wahnsinn!
00:02:15: Wie seid Ihr?
00:02:15: Du und Dein Geschäftspartner Nikolas Feth sitzt auch hier im Publikum denn auf die Idee Formenbarzugunden gekommen oder produziert oder ihr bietet Tische an alle mögliche Formen von Möbeln.
00:02:27: wo habt ihr eure Geschäftsidee?
00:02:30: Die Lücke im Markt gesehen.
00:02:31: Ja, Servus auch von meiner Seite.
00:02:33: Hi Kolya!
00:02:33: Schön dass ich hier sein darf und ein bisschen was erzählen darf und auch erfahren darf hier noch auf dem Inside-Gipfel Nico nicht?
00:02:40: Wir kennen uns schon lange seit der Schulzeit Das heißt, wir sind schon sehr lang befreundet und dann haben sich die Wege ein bisschen getrennt.
00:02:48: Er ist Richtung Architektur gegangen und ich bin so Richtung Technologie- und Marketing gegangen.
00:02:56: Und trotzdem haben wir uns natürlich nicht aus den Augen verloren!
00:03:01: Dann hat sich irgendwann die Möglichkeit gegeben gemeinsam das Projekt zu machen Und zwar war das ein Neubau.
00:03:07: Also beim Neubbau denkt man ja, dass da alles geplant sein muss und auch alles perfekt passt ist aber nicht so.
00:03:12: Das war ein Office-Bereich oder beziehungsweise Einzelhandel war das und dort sollte eben ein funktionales Regalsystem hin.
00:03:21: Wie gesagt wir haben uns gegenseitig verfolgt was der eine oder andere macht und das war beides faszinierend.
00:03:30: Dann haben wir gemeinsam die Projektidee entwickelt, also ein Regalsystem zu bauen das Funktional ist und es tätig zugleich.
00:03:37: Und dann wurde dieser... Haben wir mit Schreinern gesprochen?
00:03:40: Wir haben uns mit digitalen Fertigungsmethoden beschäftigt und Nico hat das sogar auch nicht nur studiert sondern in dem Bereich geforscht!
00:03:48: Und dann haben wir mit verschiedenen Schreinern gesprochen und gesehen wie unterschiedlich die Schreine mit ihren CNC Maschinen umgehen.
00:03:55: Also ich rede jetzt von über, mehr als zehn Jahre her.
00:03:59: Das ist schon fünfzehn Jahre her, als diese Idee so entstanden ist.
00:04:03: Und wir hatten Angebote für das eine und selbe Produkt von fünfzehntausend bis vierzigfünfzigtausend Euro... ...und dann haben wir uns gefragt wie kann das sein?
00:04:12: Es ist ein und selber Produkt mal zehn Prozent, zwanzig Prozent teurer aber es kann ja nicht sein!
00:04:16: Das war so.
00:04:16: das Eine was wir gemerkt haben bei der Maschine, dass es eigentlich egal ob sie den Tisch jetzt eckig fräst hier oder rund, ist der Wurch.
00:04:22: du musst halt immer programmieren.
00:04:23: Das ist superaufwendig und die einen konnten es ein bisschen besser, die anderen ein bisschen schlechter.
00:04:27: Und dann kam die Eröffnung, große Eröffnungen und dieses Design hat dann schon für Aufsehen gesorgt und tatsächlich war's auch funktional.
00:04:36: man konnte die Produkte gut unterbringen, die Leute da lotzen in dem Laden.
00:04:39: und das heißt wir haben die Begeisterung auf der einen Seite gehabt von den Kunden und auf der anderen Seite haben wir gesehen welches Potenzial In der Fertigung steckt.
00:04:48: und dann haben wir gesagt dieses Design.
00:04:50: Und diese Technologie, das wollen wir zusammenbringen in einer Plattform, in einer Software.
00:04:54: Und so ist die Form.
00:04:54: bei Ideen standen.
00:04:55: Ihr seid ja auch spezialisiert auf freie Formwünsche eurer Kunden gibt es da jetzt in den ganzen Jahren irgendwie ganz verrückte... Designs, die ja von euren Kunden auch selber entwickelt werden.
00:05:05: Die dann von den Schreinern umgesetzt würden?
00:05:08: Ja, die kommen immer wieder.
00:05:09: also wir sehen ja was die Kunden speichern nicht nur was sie kaufen sondern wir sehen was sie speicheren wie sie wieder dran arbeiten.
00:05:13: manchmal schicken so uns auch Fotos.
00:05:15: Also einer hat einen Eifelturm mal nachgebaut fällt mir jetzt ein.
00:05:18: der andere hat sich schon krass ein Schreiendesign oder auch neue quasi neue Funktionen miteinander kombiniert Auch wenn professionelle Designer damit arbeiten.
00:05:29: Wir haben zum Beispiel mit Michael Hilgers zusammengearbeitet und der hat aus der Software dann nochmal Dinge rausgeholt, die wir so jetzt noch nicht hatten.
00:05:38: oder auch kein Kunde und da sind auch neue Produkte entstanden – der Tourdesk
00:05:41: z.B.,
00:05:41: kann zu sitzen und dran arbeiten.
00:05:43: Und daraus ist eine Produktlinie wie gesagt entstanden und auch mit ihm arbeiten wir dann zusammen.
00:05:50: Das ist immer wieder ne Freude zu sehen was die Kunden designen das ganze Realität werden zu lassen.
00:05:59: Da sind die Leute auch wirklich begeistert, das kann man bei uns in den Rezessionen lesen weil sie es halt schon selbst gemacht haben.
00:06:04: Wir helfen denen zwar mit unseren Designprinzipien aber Sie haben's selbst gemacht und dann lernen Sie sogar noch den Kennen der es gefertigt hat.
00:06:10: also der Schreiner bringt ja noch vorbei.
00:06:13: Individualisierung ist also hoch im Rennen.
00:06:15: bei den Kunden kann man sagen hier drüben oder generell die Lage mag das natürlich gerade auch dramatisch.
00:06:21: wie steuert ihr aktuell?
00:06:22: durch diese aktuelle Lage?
00:06:24: Ja, also wir spüren das natürlich auch.
00:06:26: Also so in diesen weichen Conversions nennen wir das Mikro-Conversions auch genannt, dieses Designspeichern lasse ich meinen E-Mail-Adress und da merken wir es eigentlich nicht.
00:06:33: die Leute haben schon noch Bock Aber die denken zweimal drüber nach, dreimal drüber nach und dann kommen von uns halt eben das Emailmarketing usw.
00:06:41: dass wir da einsetzen um die Kunden möglichst am richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Content vielleicht auch mit dem kleinen oder anderen Schmankerl noch anzustoßen und darauf fokussieren wir uns halt im Suchvolumen ist insgesamt momentan zurückgegangen.
00:06:52: Dann sind die Leute noch etwas zögerlicher.
00:06:55: Man is sehr auf Sicherheit bedacht.
00:06:57: Wie gesagt, Krise spüren die Leute eben auch.
00:07:00: Da kommt das ja dann auch her und wir fokussieren uns noch mehr auf die Conversion.
00:07:06: Wir haben es schon in einem e-Commerce Vortrag gehört.
00:07:09: Und tatsächlich...
00:07:11: Die Conversion war ich bei drei Prozent?
00:07:13: Was habe ich drüben gesagt?
00:07:14: Manchmal nicht, manchmal ein bisschen mehr also ist unterschiedlich.
00:07:17: Es hängt davon der Produktkategorie ab.
00:07:19: Das sind zum Beispiel die Anfragen.
00:07:21: Also dass Kunden bei uns anfragen die seine Idee haben, aber es vielleicht nicht selbst konfigurieren möchten, das ist eigentlich immer stabil.
00:07:30: Egal wie das Suchvolumen ist, egal was wir so in Marketing investieren und deswegen sehen wir da auch ein großes Potenzial drin – die Leute zu beraten.
00:07:37: damit mit unserem Tool.
00:07:38: Seht ihr euch eher als Möbelanbieter oder seid ihr im Datengetriebenes Unternehmen?
00:07:45: Also wir sehen uns als Design-to-Production Unternehmen, so nennen wir uns eben.
00:07:48: Das kommt schon auch aus der Forschung von NICO im Design to Production.
00:07:52: wie kriege ich... und das war das begeistert, das hat mich halt eben auch begeistered.
00:07:55: Das sind ja pionische.
00:07:56: also auch in die Architektur kennt man das ja diese.
00:07:58: Wir haben für ihn auch im Vortrag ein paar Gebäude gesehen aber dort ist mal viel weiter als in der Möbelbranche.
00:08:05: Was krieg' ich aus der Natur heraus?
00:08:07: In die Architektur Wie kann sich die Natur kein Quatsch erlauben da es alles effizient und irgendwie sieht sogar noch schön aus weil es aus der Funktion herauskommt.
00:08:16: Und deswegen sehen wir uns als Designunternehmen und als Technologieunternehmen, aber der Kunde sieht uns schon irgendwie bis in das Möbelanbieter
00:08:24: ist ja auch dann Daten braucht man hier sitzt auf richtigen Datenschatz um auch künstliche Intelligenz voranzutreiben.
00:08:31: ich finde im Markt ist noch nicht ganz klar wo da die Reise hingeht gibt viele KI-Küchenplaner was eigentlich nur Liedgenerierungen am Schluss sind.
00:08:39: ihr arbeitet intensiv mit dem August Wilhelm Scheer Institut zusammen und forscht auch, was sind so die Ergebnisse aus der Arbeit?
00:08:50: Teilweise verrückt.
00:08:53: Jetzt nicht unbedingt nur im positiven Sinne.
00:08:55: also wir haben eine generative KI entwickelt, die Möbel generiert und zwar in dem Fall jetzt Die eine generative KI ist, ich mache einfach ein Foto und es gibt ja immer präzisere Sensoren das die Maße sofort gemessen werden können.
00:09:11: Und die Maßen gehen dann halt eben direkt so in den Konfigurator.
00:09:14: und wir haben weil wir von Anfang an ein digitales Unternehmen haben sind wir sozusagen KI ready.
00:09:20: also unsere verschiedene Software Bestandteile sind ideal für die KI.
00:09:25: die Sprachen die wir benutzen die Formate und du gibst als die Maasse einen da wird ein Möbel generiert Aber nicht immer irgendwie gut aus.
00:09:34: Und daran haben wir jetzt eben über zwei Jahre lang entwickelt, dass das was generiert wird auch Sinn macht.
00:09:39: da muss aber der Mensch auch immer wieder mitwirken und nachjustieren er.
00:09:41: das macht keinen Sinn was du da gerade machst.
00:09:44: Du musst anstatt hier fünfzig Bretter nur fünf Bretter irgendwie generieren.
00:09:47: und dann geht es auch noch um die Formfindung.
00:09:50: Das ist das eine und das andere ist die sprachgesteuerte KI.
00:09:52: also ich Rede sozusagen mit einem virtuellen Assistenten und erzählen was ich möchte.
00:10:00: Und dann wird ein Möbelstück erzeugt, und letzten Endes musste einfach dazu da sein dem Menschen zu helfen.
00:10:07: und wir sind menschzentriert weil was uns von Anfang an wichtig war KI hin oder her ist.
00:10:13: wir sehen das Potenzial in der Region.
00:10:16: Wir sind immer noch im Saarland ansächtig Strukturwandel sagen sie bei uns aber es eigentlich ist strukturschwach.
00:10:23: Wir sind dort immer noch ansässig und ich glaube, es gibt diese lokale Verliebtheit.
00:10:26: Es gibt diese Local Heroes.
00:10:28: die haben geile Maschinen.
00:10:29: Die können auch damit umgehen aber es ist echt schwierig mitzuhalten.
00:10:34: Man merkt was über die Importware.
00:10:36: Das ist schwierig den Kunden zeitgerecht zu bedienen.
00:10:40: Und trotzdem steht da im Mittelpunkt sowohl im Konfigurator wenn KI ihm hilft schneller dranzukommen nicht nur mit irgendeinem Bildchen dann das ist cool.
00:10:47: Wenn wir dadurch regionale Aufträge generieren können die Wertschöpfung regional.
00:10:51: Das war der Grund, warum wir gegründet haben.
00:10:53: Dann sind wir happy und der Kunde hoffentlich auch.
00:10:54: Ist es denn schon möglich, dass man über ein KI-generiertes Produkt quasi das direkt in die Schreinereien geliefert wird?
00:11:00: Auch das Möbelstück fertig produziert werden kann – ist man schon so weit?
00:11:03: Ja!
00:11:04: Aber wir haben das jetzt noch nicht am Markt, aber wir haben den Prozess komplett etabliert.
00:11:09: Wir sind an einem Punkt, wo wir sagen, wir sind noch nichts zufrieden mit dem was die KI generiert.
00:11:15: Kann man vergleichen mit der ChatchiBT vor wahrscheinlich ein paar Jahren.
00:11:19: Da waren die Ergebnisse eben auch noch nicht zufriedenstellend.
00:11:21: Die haben das dann erstmal für sich behalten und dann haben sie es ja veröffentlicht, und da haben wir jetzt ja gesehen wie das extrem entwickelt.
00:11:27: Und wir sind an dem Punkt, dass funktioniert.
00:11:29: Du kannst es generieren lassen bestellen Also du musst nichts machen Einfach nur ein Bild und das Möbel wird generiert.
00:11:35: Der Tich kommt ja auch aus Bayern Eine Raphael haste kennengelernt einer unserer langjährigen Partner sogar.
00:11:41: Dann kommt hinten irgendwo in der Kette ein Produkt raus.
00:11:45: Wir mal über den stationären Möbelhandel nachdenken und dann auch die Möglichkeiten, was für Möglichkeiten siehst du?
00:11:51: Wie KI-gestütztes Möbeldesign vielleicht auch den Handel unterstützen kann.
00:11:54: Vielleicht im Punkt der Differenzierung in der Beratung wo siehst Du da die Chancen und was muss dafür noch getan werden?
00:12:01: Also ich glaube was dafür getan werden muss ist Horizon II.
00:12:04: wir haben es heute gehört.
00:12:05: Vielleicht wart ihr ja auch da, seh mich nicht nur mit Horizon III beschäftigen und sagen eher das ist die Vision, dass ist die Zukunft.
00:12:11: da oben aber beschäftigt sich eigentlich keiner damit.
00:12:13: Das ist der Punkt.
00:12:14: Damit muss man sich jetzt beschäftigen, dafür öffnen und sich die Zeit nehmen und den Mut haben!
00:12:17: Das ist das Erste glaube ich.
00:12:19: Und wenn man dann eben den Mut hat, sich damit zu beschäftigen... ...dann ist mal erstmal noch in diesem alten Trott drin.
00:12:28: Ich höre immer dass es bei den Planern, bei den Beratern auf der Fläche, dass sie keine neuen Produkte wollen.
00:12:32: Die wollen keine neue Software, keine neue Konfiguratoren weil die ihr Produktportfolio kennen.
00:12:37: Und das will der Verkäufer auch verkaufen sonst nichts.
00:12:42: Wenn man ein einfaches Tool hat Und wir glauben, wir haben ein einfaches Tool und unsere Kunden zum Glück überwiegend auch.
00:12:48: Dann geht der Berater wie der Küchenplaner ja noch viel besser damit um weil er mehr Zeit damit verbringt.
00:12:54: Er trainiert sich so sagen damit und die KI hilft ihm noch schneller damit zu sein also eben einen Assistenten zu haben, der sich noch besser in Details auskennt und da kann die KI helfen.
00:13:05: aber der Berat macht das was er kann nämlich die richtige Frage stellen.
00:13:09: Das haben wir heute auch gehört, ich frage nicht was für ein Stil sucht sondern ich fahre eine Frage was für einen Auto fährst du hier für den Kinderwagen?
00:13:14: und ich glaube das machen die guten Verkäufer die guten Berater eben rauszuhören was der Mensch wirklich braucht.
00:13:20: und wenn wir Tools haben die dabei unterstützen können und dann noch KI gefüttert dass man noch schneller sind viele sind leider auch ein bisschen ungeduldig Dann glaube ich kann der Handel im ganz großen Sprung nach vorne machen.
00:13:32: Ihr sitzt ja wirklich auf einem Datenschatz, wenn ihr mit dem Handel auch zusammenarbeitet.
00:13:35: Ich glaube du bist auch in Gesprächen, ihr seid in Gespräche mit verschiedenen Händlern.
00:13:38: Der hat dann Zugriff auch auf diese Daten?
00:13:41: Wie kann man sich sozusagen so ein Modell mit Formen vorstellen?
00:13:43: Also Zugriffs wird nicht haben, das ist auch Datenschutz aber wir haben Zugriffe auf die Daten und wir arbeiten mit dem Händler zusammen.
00:13:51: und vor allem wir erfahren ja nicht nur über das, was sie konfigurieren.
00:13:54: Dass wir sehen welche Regler werden am meisten benutzt, welche Stile werden am Meisten benutzt oder was wird gespeichert in welcher Farbe sondern durch die KI lernen wir... man redet ja so ein bisschen auch mit der KI dann lernt man schon ein bisschen mehr über den Kunden.
00:14:09: Da, denke ich werden wir was erfahren wie das dann mit dem Handel ist und welche Informationen wir teilen.
00:14:13: Ich glaube dass wird ganz wichtig sein natürlich.
00:14:15: Ich meine da kann nicht jeder nur sein eigenes Ding machen sondern man muss miteinander reden und sagen hey was wisst ihr über eure Kunden?
00:14:21: Was müssen wir ändern?
00:14:22: Und umgekehrt.
00:14:24: Fakt ist aber das kennen glaube ich alle.
00:14:26: Man hat einen großen Datenschatz aber es ist noch mal etwas anderes das ganze das ganze Ding auszuwerten und da gibt's Tools und Methoden das zu vereinfachen.
00:14:36: Ich war gerade in Köln noch, am Wochenende bei der Küche ging auch die Jahreshauptversammlung.
00:14:39: Da waren gleich so hundert Sechzig Händler ungefähr vor Ort.
00:14:43: Dann wurde auch mein Raum geschmissen.
00:14:44: Die Frage wie viele Kunden kommen denn schon mit Pferd den Küchen sozusagen aus dem Raum generiert ins Planungsstudio?
00:14:51: Und da sieht man ja dann schon auch ... Der Kunde entwickelt sich ja stark weiter und da muss man als Möbelhändler ja irgendwie stabil am Beil bleiben sag ich mal so.
00:14:59: Also es kommen
00:15:00: schon viele!
00:15:01: Genau.
00:15:01: Und die haben quasi ihr Bild dabei und sagen so hätten sie's gerne Genau.
00:15:04: Und der Berater muss dann gucken, wie er sich... Muss
00:15:06: man quasi umsetzen.
00:15:06: aber dann ist glaube ich noch gar nicht so richtig weit echt der Küchenspezialist in dem Fall.
00:15:14: Ein Frage noch zur generelle Situation oder was da dein ganz praktischer Tipp ist.
00:15:19: Da sagen wir den USA werden ja Unmengen von Summen von großen Tech-Unternehmen in die KI gepusht und reingeknallt.
00:15:29: Hier läuft das alles ein bisschen zögerlicher.
00:15:31: Was für Dein Appell an Industrie und Handel ganz konkret, was kann man machen um sozusagen das Thema auch nicht zu verschlafen und nicht nur das Basswort zu verwenden?
00:15:41: Ich habe vor kurzem eine Managerin kennengelernt die international unterwegs war für Lufthansa.
00:15:47: Und hat dort hohen Management-Ebene quasi dafür gesorgt dass sie sich kulturell integrieren.
00:15:52: Das fand ich ganz spannend!
00:15:54: Die hat sich dann gekündigt und hilft jetzt eben anderen Menschen irgendwie mit ihrem Erfolg oder wie auch immer umzugehen sich mit neun Dingen beschäftigen können, also Innovation in dem Fall.
00:16:06: Das kann private oder geschäftlich sein und ich fand das interessant.
00:16:11: auch mein Schwiegervater hat es immer so ähnlich gesagt.
00:16:13: Ich sorgte erst mal dafür Kapazität im Hirn zu schaffen.
00:16:18: erstmal die Kapazitäten Freiraum schaffen dass ich mich mit einer neuen Sache beschäftigen kann und das erleben wir.
00:16:25: Wir reden ja auch mit großen Industrieunternehmen.
00:16:28: Unter anderem haben wir auch hier schon Kontakte geknüpft zum großen Industrieunternehmen.
00:16:33: Und die sind mit sich selbst eben beschäftigt, sie haben ihren Fahrplan und da gibt es keine Kapazität dafür zu schaffen.
00:16:41: Ich meine, ich hab das im Studium schon gelernt mit Google.
00:16:44: War das eben so?
00:16:44: Da haben sie den Mitarbeiter gesagt jeden Freitag hockst du dich dahin und beschäftigst sich mit Innovationen.
00:16:48: Das ist ein geblocktes Fenster!
00:16:49: Das ist ja kein Geheimnis, dass ich erzähle... Aber man macht es eben nicht mal kommt immer wieder in den Trott rein.
00:16:53: da bin ich wieder bei Horizont eins zwei drei das operative Geschäft Und das wäre ein Appell Kapazität schaffen für die wirklichen Innovationen und dann wirklich auch frei denken und zu sehen was könnte denn wirklich ein Game Changer sein?
00:17:06: weil wir haben uns heute auch gehört Simon hat's gesagt Und wenn ich Sie mal nicht kaporks, hat es gesagt eben die so eine wirkliche Innovation.
00:17:13: Eine grundlegende Innovation im Möbelhandel zu suchen.
00:17:20: Wenn man mal zurückblickt was eingeführt wurde muss man glaube schon ein bisschen nachdenken und das glaube ich liegt schon am Mindset um die Kapazität dafür zu schaffen in den Mut zu haben.
00:17:29: Das ist ja ne rasant Entwicklung auch was wir haben auch heute gehört.
00:17:33: Es geht einfach rasant nach oben.
00:17:35: künstliche Intelligenz wo siehst du?
00:17:37: Wenn ihr auch mit euren Partnern sprecht, wenn ihr tägliche Arbeit habt?
00:17:41: Wo geht KI-gestürztes Mobildesign?
00:17:43: Wo steht das in drei Jahren?
00:17:44: oder wie ist da euer Ausblick?
00:17:47: Wie du sagst, es geht super rasant.
00:17:51: Man
00:17:51: kann den Designer mehr!
00:17:53: Doch ich glaube schon.
00:17:56: Der Designer geht mit der Niko... ...ist ja für mich ein Top-Designer und er hat ja auch schon Auszeichnungen erhalten unter einem Design an einem Stadion Und auch das gute Stück aus seinen Händen.
00:18:08: Er hat sich schon früh mit digitalen Fertigungs- oder Zeichnungsmethoden beschäftigt.
00:18:13: Und natürlich in die superkomplex, das ist jetzt mit KI einfacher.
00:18:18: aber er geht mit KI auch anders um als ich sage es mal als dass ein Laie macht.
00:18:23: und deswegen glaube ich doch man braucht noch die Designer weil sie nämlich damit anders umgehen.
00:18:28: und ich glaube dass auch wenn du jetzt KI zum Beispiel fragst Ist das rechtlich okay?
00:18:35: Irgendeine Frage, die du im Unternehmenskontakt hast.
00:18:38: Kriegst du ja alles ausgespuckt schon komplett rechtliche Analyse aber ich bin ja kein Anwalt.
00:18:42: So und ich glaube der Anwald weiß ist es jetzt richtig was hier raus kommt oder ist das Halluzination?
00:18:47: sagt man ja und deswegen doch ich glaube man braucht sehr wohl noch die Experten.
00:18:50: Ja
00:18:52: spannend.
00:18:53: Sandra super!
00:18:54: Echt schon am Ende?
00:18:55: Jetzt sind wir am Ende.
00:18:56: Das war eine schnelle Nummer.
00:18:59: Ein schneller Podcast Ja, oder hast du noch ein paar Themen, die dich noch...
00:19:05: Ja ich wollte eigentlich eine Sache an erzählen.
00:19:07: Ich habe mich heute auf der Folie gesehen.
00:19:09: da stand das Wort Zauber der Zukunft und da hab' ich mich dran erinnert.
00:19:12: wir haben nämlich ein schönes Projekt gemacht kleine Hände große Zukunft von der Handwerkskammer.
00:19:17: Und das heißt Wir haben mit einer Kita Mit Kindern zusammen Die waren dort in der Kita, die haben dann ihr Möbel designt Und haben sie überlegt, da sollen dann halt das Kuscheltier rein.
00:19:30: Da sind die Forscherkoffer drin und ich war auch vor Ort mit einer Kollegin eben und das hat schon einfach riesengespaß gemacht zu sehen wie sie ihr Möbeldesign die Kinder.
00:19:41: und dann habe ich gesagt so wie denkt ihr denn jetzt?
00:19:43: Dann waren wir bei der Schreinerei.
00:19:45: Wie denkt ihr den jetzt dass das hier aus dem Bildschirm raus kommt und real wird?
00:19:51: Und da hab' ich auch das Wort Zauber benutzt.
00:19:52: oder denkt ihr das ist alles Zauberei?
00:19:55: Oder ich glaube ein Kind hat es jetzt sogar gesagt.
00:19:59: Und dann sind wir mit den Kindern in die Werkstatt, dort haben sie auch das Design an Bildschirmen gesehen.
00:20:04: und dann kam der Schreinermeister, hat so einen Brett genommen, hat's auf die Maschine gelegt, hat dieses organische Teil ausgefräßt... Die Kinder haben das einfach mal gesehen wo das herkommt!
00:20:13: Wir wissen ja schon noch wo diese Dinge so herkommen.
00:20:15: aber jetzt klickst du ja auf dem Knopf und hast am nächsten Tag ein Paket vor der Haustür.
00:20:20: und die haben das gesehen und haben sich selbst noch geschliffen.
00:20:24: Das begeistert mich, das hat uns begeistered.
00:20:27: Das macht uns Freude.
00:20:28: und ja da habe ich vorhin dran gedacht als ich das Wort Zauber gesehen hab und wir haben ja auch gehört der Mensch ist im Mittelpunkt.
00:20:36: und ja ich glaube dass es eine Sache die wie man mit Leidenschaft verfolgen kann und ich einfach mit euch teilen wollte.
00:20:46: Ist ja auch so einfach schöne Produkte zu entwickeln, das ist eigentlich ne tolle Branche, mit der wir uns bewegen aber eben im Rasantenwandel.
00:20:54: Vielen Dank.
00:20:55: Danke auch!
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